TF*IDF: Das Comeback der Keyworddichte? (Teil 1)

TF*IDF ist eine Methode im SEO-Segment, welche es schafft die Wertung von Keywords nicht nur innerhalb eines Dokuments, sondern auch innerhalb der Gesamtheit der suchmaschinenrelevanten Dokumente zu ermöglichen. Tests haben gezeigt, dass sich durch die konsequente Nutzung von TF*IDF bei der Content-Generierung und -Überarbeitung, deutliche Verbesserungen im Ranking erzielen lassen. Durch die Nutzung spezialisierter Tools lässt sich somit effektiv die Erstellung von Content hinsichtlich der OnPage-Optimierung erleichtern.

TF*IDF: Woher kommt’s?

Zu Beginn der Geschichte der Suchmaschinen waren diese in ihren Funktionen noch äußerst eingeschränkt. In der Regel bewerteten die Suchmaschinen nur nach Keywords und deren Häufigkeit auf den Seiten. Dementsprechend begann auch kurz darauf das Zeitalter des Keyword-Stuffings. Eine oftmals sinnfreie Anzahl an Keywörtern wurde in hoher Dichte auf die Seiten gepackt, um deren Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern. Doch diese Praxis ging nur für einen bestimmten Zeitraum gut. Denn auch die Such-Algorithmen entwickelten sich weiter und straften kurz darauf diese Form des Keyword-Stuffings ab.

Um den Content einer Webseite für das Ranking zu beurteilen, gingen die Suchmaschinen immer neue Wege und nahmen immer mehr weiche Faktoren in die Suchergebnisse auf. Dementsprechend galt es, eine passende Formel zu finden, um SEO Maßnahmen effektiver werden zu lassen. Hier hat sich die Formel TF*IDF oder WDF*IDF schnell einen Namen gemacht. Denn mit dieser konnten SEO Experten effektiv den Nutzen einer Seite für die Suchmaschinen bewerten. Dabei spielt vor allem die in Relation zu dem Keyword-Vorkommen in allen vorhandenen Suchdokumenten eine wichtige Rolle. Vor allem der thematische und semantische Kontext konnte mit diesem Verfahren berücksichtigt werden. Dementsprechend scheint es so, dass auch das Zählen der Keywords wieder attraktiver wird. Doch um dies zu verstehen, sollten wir zunächst einmal betrachten, was TF*IDF überhaupt ist.

Was ist TF*IDF?

Der Begriff TF*IDF lässt sich auf eine recht einfache Formel herunter brechen. Hierzu gilt es erst einmal die Kürzel zu übersetzen. TF steht für die Term frequency, also für die Worthäufigkeit in Relation zur gesamten Wortanzahl eines Dokuments.

IDF steht für die Inverse Document Frequency  steht für die Anzahl an Dokumenten, welche das Keyword enthalten. Dabei werden alle von den Suchmaschinen erfassten Dokumente berücksichtigt. Es wird somit das Vorkommen eines bestimmten Keywords und der zugehörigen Terme auf der Seite, in direktes Verhältnis zu allen anderen Seiten gestellt, welche ebenfalls zu diesem Keyword ranken. Im Zentrum der Analyse steht somit nicht mehr die reine Anzahl an Keywords, sondern der gesamte Textinhalt in Relation zu allen anderen Seiten mit gleichem Keywordbezug.

Knapp formuliert kann auch gesagt werden: Ein Keyword, welches im Internet selten auftaucht, im Dokument aber häufig, besitzt eine höhere Relevanz für die Suchmaschinen, als ein Keyword, welches im Internet häufig zu finden ist, aber selten im Dokument auftaucht. Vorkommen auf der Seite und Vorkommen auf allen Seiten im Ranking stehen somit in direkter Relation.

 

Die Formel lautet:

WDF(i) = log2(Freq(i,j)+1= / log28L)

und IDFt = log( 1+ Nd/ft)

 

i=:Keyword

j=:Dokumentenseite

L=:Gesamtzahl der Wörter in Dokumentseite j

Freq(i,j)=:Häufigkeit des Wortes i in Dokumentenseite j

Nd: Anzahl der verfügbaren Dokumente

ft: Anzahl der Dokumente, welche das Keyword enthalten

 

Allerdings ist es nicht notwendig, diese Formeln auswendig zu lernen, wie wir in einem späteren Teil dieses Artikels noch genauer betrachten werden.

Die Wahl der passenden Online-Marketing-Agentur

Wer ein junges, aufstrebendes Unternehmen leitet, der muss dieses mit dem richtigen Marketing bekannter machen um Erfolg zu haben. Doch wie das richtige Marketing aussehen soll, ist von vielen Dingen abhängig und nicht jede Strategie passt zu jedem Unternehmen. Gleichzeitig ist nicht jede Agentur auf jede beliebige Strategie spezialisiert, sodass selbst bei den Profis Stärken und Schwächen vorhanden sind. Damit dies nicht auf Kosten des eigenen Unternehmens geht, muss die richtige Agentur gefunden werden. Zwar ist der Standort der Dienstleister grundsätzlich egal, jedoch werden gute Online-Marketing-Agenturen in Großstädten wie Berlin zu finden sein, da hier ein größerer Konkurrenzkampf um das Überleben am Markt herrscht.

Marketing Unterstützung oder Auslagerung?

Eine wichtige Überlegung ist, ob der Marketing Sektor komplett an eine Agentur abgegeben werden soll oder die Agentur lediglich das eigene Marketing ergänzen und eventuell verbessern soll. Falls die Leitung weiterhin im eigenen Unternehmen verbleiben soll, dann ist eine gute Kommunikation mit der Agentur wichtig, jedoch können Ideen leichter bereits in der Entstehungsphase abgelehnt werden, anstatt zu einer fertigen Kampagne weiter entwickelt zu werden. Dies verhindert Kampagnen, welche nicht zum Stil des Unternehmens passen.

Kernkompetenzen der Agentur

Wer in Berlin oder anderen Großstädten nach einer Marketing Agentur sucht, der wird zahllose Agenturen finden, welche selber am Markt bleiben wollen und dies mit geschicktem Marketing für sich selbst schaffen. Dabei kann es auch vorkommen, dass mit Kompetenzen geworben wird, welche in der beworbenen Form nicht ganz stimmen. Das soll heißen, dass viele Agenturen in manchen Gebieten nicht das passende Fachwissen mitbringen. Wer eine kompetente Online-Marketing-Agentur sucht, der sollte sich nicht mit Agenturen aufhalten, bei denen dies nur am Rande von Bedeutung ist. Begriffe wie SEO, Social Media und Content mit Mehrwert sollten der Agentur bekannt sein und sie sollte bereits entsprechende Referenzen in Form von erfolgreichen Kampagnen vorweisen können.

Welche Strategien sind das Ziel?

Selbst eine Agentur, welche auf Online Marketing spezialisiert ist, hat nicht in jedem Bereich das Fachwissen, welches man sich für die eigene Kampagne wünscht. Die eine Online-Marketing-Agentur ist stärker auf das Design von Websites fokussiert, während eine andere im Social Media Bereich besonders viel Wissen vorzuweisen hat und eine dritte Agentur insbesondere guten Inhalt verfassen, diesen jedoch nur schlecht in Szene setzen kann. Jede der drei Agenturen kann die richtige Wahl sein, wenn die passenden Rahmenbedingungen geschaffen sind. So können einerseits Defizite ausgeglichen und andererseits vom Spezialwissen in einem Teilbereich maximal profitiert werden.